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Flughafen BER

Nicht-Schengen-Flüge am BER-Flughafen

Anleitung zu Nicht-Schengen-Flügen am BER-Flughafen, einschließlich Passkontrolle, EES, ETIAS, Sicherheitskontrollen, Gepäck, Terminals, Ankunftszeit und Transfers.

16 Juli 2026 9 Min. Lesezeit

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Privates BER-Flughafentransfer-Fahrzeug in Berlin

Nicht-Schengen-Flüge am BER-Flughafen erfordern mehr Planung als viele kurze europäische Flüge. Passagiere benötigen möglicherweise eine Passkontrolle, Dokumentenprüfungen, EES-Verfahren, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, längere Gehzeiten, Gepäckplanung und einen zuverlässigeren Flughafentransfer. Der genaue Ablauf hängt vom Reiseziel, der Nationalität, der Airline, dem Terminal, den Dokumenten und den aktuellen Grenzbestimmungen ab.

Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie den Flughafen Berlin Brandenburg für Abflüge und Ankünfte außerhalb des Schengen-Raums nutzen. Er behandelt Terminal 1, Terminal 2, Check-in, Passkontrolle, Sicherheitskontrollen, EES, ETIAS, Abflüge nach USA und Israel, Gepäckausgabe, Zoll, Bahn, Taxi und privaten Transfer, Hotels, Frühflüge, späte Ankünfte, Familien, Senioren und Geschäftsreisende.

Wichtig: Die Vorschriften für Nicht-Schengen-Flüge, Passkontrollen, EES, ETIAS, Visa, Dokumentenprüfungen durch die Airline und Grenzverfahren können sich ändern. Prüfen Sie daher stets im Voraus die Anforderungen Ihrer Airline, des Ziellandes, Ihrer Nationalität und Ihrer Reisedokumente.

Nicht-Schengen-Flüge am BER-Flughafen im Überblick

  • Hauptunterschied: Auf Nicht-Schengen-Routen kann eine Passkontrolle und zusätzliche Dokumentenprüfungen erforderlich sein.
  • Terminals: BER nutzt Terminal 1 und Terminal 2.
  • Mehr Zeit einplanen: Berücksichtigen Sie mehr Pufferzeit für die Passkontrolle und die Prozesse am Gate.
  • USA und Israel: Auf bestimmten Strecken können zusätzliche Sicherheitskontrollen vor dem Abflug erforderlich sein.
  • Ankunft: Nicht-Schengen-Passagiere müssen möglicherweise vor der Gepäckausgabe und der Zollkontrolle die Passkontrolle durchlaufen.
  • Transfer: Buchen Sie keine Abholung ausschließlich basierend auf der planmäßigen Landezeit.

Was ist ein Nicht-Schengen-Flug?

Ein Nicht-Schengen-Flug ist ein Flug zwischen einem Flughafen im Schengen-Raum und einem Ziel außerhalb des Schengen-Reisegebiets. Dazu gehören Flüge in Länder außerhalb der Europäischen Union sowie einige europäische Länder, die nicht zum Schengen-Raum gehören.

Der praktische Unterschied für Passagiere ist die Grenzkontrolle. Ein Schengen-Flug erfordert normalerweise keine Passkontrolle, während ein Nicht-Schengen-Flug in der Regel Dokumentenprüfungen vor dem Abflug, bei der Ankunft oder beidem erfordert.

Zum Vergleich siehe Schengen-Flüge am BER-Flughafen und Passkontrolle am BER-Flughafen.

Prüfen Sie Ihr Terminal vor der Abreise

Abflüge und Ankünfte am BER nutzen Terminal 1 und Terminal 2. Die Terminals liegen nah beieinander, aber Nicht-Schengen-Passagiere sollten nicht ohne vorherige Prüfung des richtigen Terminals, der Airline und des Flugstatus anreisen.

Auch ein kurzer Irrtum beim Terminal kann bei Passkontrolle, Gepäckabgabe, Dokumentenprüfungen oder großem Gepäck unnötigen Stress verursachen.

Zur Orientierung siehe Anleitung zu den Terminals am BER-Flughafen, Anleitung zum Terminal 1 am BER-Flughafen, Anleitung zum Terminal 2 am BER-Flughafen, Terminal 1 vs Terminal 2 am BER-Flughafen, Anleitung zur Karte des BER-Flughafens und Anleitung zum Layout des BER-Flughafens.

Wann sollten Nicht-Schengen-Passagiere am BER eintreffen?

Nicht-Schengen-Passagiere sollten mehr Zeit einplanen als bei einem einfachen Handgepäck-Flug innerhalb des Schengen-Raums. Berücksichtigen Sie zusätzliche Zeit für die Dokumentenprüfung durch die Airline, Gepäckabgabe, Sicherheitskontrolle, Passkontrolle, mögliche zweite Sicherheitskontrollen und den Weg zum Gate.

Ein zusätzlicher Puffer ist besonders wichtig für Familien, Senioren, Geschäftsreisende, Passagiere mit großem Gepäck und Frühflüge.

Zur Zeitplanung siehe Wann sollten Sie am BER-Flughafen eintreffen?, Optimale Abreisezeit zum BER-Flughafen und Frühflug vom BER-Flughafen.

Check-in für Nicht-Schengen-Flüge

Der Online-Check-in kann helfen, aber Nicht-Schengen-Passagiere müssen möglicherweise trotzdem eine Dokumentenprüfung durch die Airline durchlaufen. Airlines können die Gültigkeit des Reisepasses, Visum, Aufenthaltstitel, Einreiseerlaubnis, Rückflugticket, Weiterflugticket oder zielbezogene Formulare überprüfen.

Packen Sie wichtige Dokumente nicht ins aufgegebene Gepäck. Halten Sie Reisepass, Visum, Aufenthaltstitel, Bordkarte, Buchungsreferenz und Reisedokumente bis zum Ende der Reise griffbereit.

Zur Check-in-Planung siehe Anleitung zum Check-in am BER-Flughafen, Anleitung zu Airlines am BER-Flughafen und Anleitung zu Abflügen am BER-Flughafen.

Sicherheitskontrolle vor der Passkontrolle

Die Sicherheitskontrolle trennt den öffentlichen Bereich vom gesicherten Flughafenbereich. Passagiere benötigen eine gültige Bordkarte und sollten Flüssigkeiten, Elektronik, Jacken, Tascheninhalte und Handgepäck vor Erreichen der Röntgenbänder vorbereiten.

Die Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle am BER werden auf Flughafendisplays und digitalen Kanälen angezeigt. Nicht-Schengen-Passagiere sollten sich jedoch nicht auf die kürzestmögliche Wartezeit verlassen, da danach oft die Passkontrolle folgt.

Zur Sicherheitskontrolle siehe Sicherheitskontrolle am BER-Flughafen, Anleitung zum Fast Track am BER-Flughafen und Regeln für Flüssigkeiten am BER-Flughafen.

Passkontrolle bei Nicht-Schengen-Abflügen

Bei Nicht-Schengen-Abflügen ist die Passkontrolle ein zentraler Schritt nach der Sicherheitskontrolle oder vor dem Gate-Bereich, je nach Flughafenablauf und Gate-Zone. Halten Sie Ihre Dokumente bereit und folgen Sie den aktuellen Hinweisen am Flughafen.

Die Passkontrolle kann in Stoßzeiten, Schulferien, morgendlichen Spitzenzeiten oder wenn mehrere Langstreckenflüge gleichzeitig starten, länger dauern.

EES und ETIAS

Das Entry/Exit System (EES) ist ein EU-Grenzsystem zur Registrierung von Grenzübertritten von Nicht-EU-Bürgern bei Kurzaufenthalten. Es kann biometrische Registrierung und automatisierte Prozesse an den äußeren Schengen-Grenzen beinhalten.

ETIAS ist ein separates Reiseerlaubnis-System für reisefreie Reisende in den Schengen-Raum. Es ist nicht dasselbe wie EES. Passagiere sollten die aktuellen Anforderungen vor der Reise prüfen.

Zur Reiseplanung siehe EES und ETIAS am BER-Flughafen.

Abflüge nach USA und Israel vom BER

Einige Nicht-Schengen-Ziele können zusätzliche Sicherheitsverfahren beinhalten. Passagiere nach USA und Israel sollten früh zum Gate gehen, da zusätzliche Kontrollen erforderlich sein können.

Falls auf Ihrer Route zusätzliche Kontrollen erfolgen, warten Sie nicht bis zum letzten Moment in Restaurants oder Geschäften. Gehen Sie früh genug zum Gate-Bereich, um den Prozess ruhig abzuschließen.

Gate-Zeitplanung bei Nicht-Schengen-Flügen

Nicht-Schengen-Gates können längere Wege, Dokumentenprüfungen oder zusätzliche Kontrollen erfordern. Das Boarding kann bereits vor dem Schließen der Flugzeugtür enden, und verspätete Passagiere können abgewiesen werden, auch wenn das Flugzeug noch sichtbar ist.

Nach der Sicherheits- und Passkontrolle überprüfen Sie die Gate-Nummer und die Boardingzeit. Bleiben Sie in der Nähe des richtigen Gates, wenn das Boarding beginnt.

Zur Vermeidung von verpassten Flügen siehe Verpasster Flug am BER-Flughafen.

Nicht-Schengen-Ankünfte am BER

Bei Ankünften aus Nicht-Schengen-Ländern müssen Passagiere möglicherweise vor der Gepäckausgabe die Passkontrolle durchlaufen. Dies kann die Zeit bis zum Erreichen des öffentlichen Ankunftsbereichs verlängern.

Planen Sie keine Abholung ausschließlich basierend auf der planmäßigen Landezeit. Das Verlassen des Flugzeugs, die Passkontrolle, EES-Prüfungen, Gepäckausgabe, Zoll und Gehzeiten beeinflussen alle die tatsächliche Ausstiegszeit.

Zu Ankünften siehe Anleitung zu Ankünften am BER-Flughafen und Späte Ankunft am BER-Flughafen.

Gepäckausgabe und Zoll

Nach der Passkontrolle folgen Sie den Hinweisen zur Gepäckausgabe und prüfen das richtige Band. Behalten Sie die Gepäckanhänger bei sich, bis alle Koffer abgeholt sind.

Falls Gepäck fehlt oder beschädigt ist, melden Sie dies, bevor Sie den Gepäckausgabebereich verlassen. Der Zoll kann relevant sein, wenn Sie aus einem Land außerhalb des Schengen- oder EU-Zollgebiets anreisen.

Zur Gepäck- und Zollplanung siehe Anleitung zur Gepäckausgabe am BER-Flughafen, Anleitung zum verlorenen Gepäck am BER-Flughafen, BER-Flughafen mit großem Gepäck, Anleitung zum Zoll am BER-Flughafen, Anleitung zur Mehrwertsteuer-Erstattung am BER-Flughafen und Anleitung zum Duty-Free-Einkauf am BER-Flughafen.

Transit und Anschlussflüge außerhalb des Schengen-Raums

Anschlussflüge, die Nicht-Schengen-Routen beinhalten, erfordern sorgfältige Planung. Je nach Route und Buchung müssen Passagiere möglicherweise erneut die Sicherheitskontrolle durchlaufen, die Passkontrolle durchlaufen, Gepäck abholen oder erneut einchecken.

Wenn die Flüge auf separaten Tickets gebucht sind, ist das Risiko höher, da die zweite Airline die Anschlussreise möglicherweise nicht schützt.

Zur Verbindungsplanung siehe Anschlussflüge am BER-Flughafen, Transitreisende am BER-Flughafen und Zwischenstopp am BER-Flughafen.

Bahn, Taxi und privater Transfer

Der Bahnhof des BER-Flughafens befindet sich unter Terminal 1 auf Ebene U2. Die Bahn kann eine gute Option sein, wenn das Gepäck überschaubar ist und die Strecke direkt verläuft.

Nach einem langen Nicht-Schengen-Flug kann der öffentliche Nahverkehr mit großem Gepäck, Kindern, älteren Reisenden oder bei nächtlichen Ankünften unbequemer sein. Taxis und Fahranwendungen können einfacher sein, aber die Abholzeit nach Passkontrolle und Gepäckausgabe kann unvorhersehbar sein.

Ein privater Transfer ist sinnvoll, wenn Nicht-Schengen-Passagiere eine feste Abholung, ausreichend Platz für Gepäck, Koordination mit dem Fahrer und direkte Anreise zu einem Hotel, nach Hause, ins Büro oder zu einem Event benötigen.

Zum Transport siehe Anleitung zum Bahnhof am BER-Flughafen, Anleitung zur Bahn am BER-Flughafen, Anleitung zum öffentlichen Nahverkehr am BER-Flughafen, Anleitung zum Taxistand am BER-Flughafen, Anleitung zum Taxistand am BER-Flughafen, Flughafentransfers vom BER-Flughafen, Transfer zum BER-Flughafen, Transfer vom BER-Flughafen und Online-Buchung.

Familien, Senioren und Geschäftsreisende

Kinder benötigen eigene Reisedokumente und je nach Route und familiärer Situation möglicherweise zusätzliche Einverständniserklärungen. Familien sollten Reisepässe, Visa, Aufenthaltstitel, Medikamente, Snacks und Babyartikel bereits am Vorabend vorbereiten.

Ältere Reisende sollten ihre Mobilität, Gehstrecken, Dokumentenprüfungen, Sitzgelegenheiten, Aufzüge, Toiletten und den Transport berücksichtigen. Geschäftsreisende sollten Reisepass, Visadokumente, Einladungsschreiben, Zieladresse, Hoteldaten, Laptop, Ladegerät und wichtige Arbeitsunterlagen im Handgepäck mitführen.

Zur Reiseplanung siehe BER-Flughafen mit Kindern, BER-Flughafen mit Baby, Anleitung zu Familienangeboten am BER-Flughafen, BER-Flughafen für ältere Reisende, Anleitung zur Barrierefreiheit am BER-Flughafen, BER-Flughafen für Geschäftsreisende und Anleitung zu Geschäftsdienstleistungen am BER-Flughafen.

Frühflüge, späte Ankünfte und Hotels

Frühzeitige Nicht-Schengen-Abflüge erfordern sorgfältige Vorbereitung. Packen Sie die Dokumente am Vorabend, prüfen Sie die Terminal- und Airline-Anweisungen und wählen Sie einen zuverlässigen Transport zum BER.

Späte Nicht-Schengen-Ankünfte können anstrengend sein, da Passagiere nach der Landung oft noch Passkontrolle, Gepäckausgabe, Zoll und Transport durchlaufen müssen.

Ein Flughafenhotel kann das Risiko vor einem frühen Nicht-Schengen-Abflug oder nach einer späten Nicht-Schengen-Ankunft reduzieren.

Zu Zeitplanung und Hotels siehe Frühflug vom BER-Flughafen, Frühmorgendlicher Transport zum BER-Flughafen, Nachttaxi zum BER-Flughafen, Anleitung zu Hotels am BER-Flughafen, Hotels am BER-Flughafen für Frühflüge und Hotels am BER-Flughafen für späte Ankünfte.

Häufige Fehler bei Nicht-Schengen-Flügen am BER

  • Anreise mit der gleichen Pufferzeit wie bei einem kurzen Schengen-Flug.
  • Nicht-Prüfung der Reisepassgültigkeit und Visaanforderungen.
  • Ablegen wichtiger Dokumente im aufgegebenen Gepäck.
  • Ignorieren der Dokumentenprüfungsanforderungen der Airline.
  • Essenspause vor Sicherheits- und Passkontrolle.
  • Zu spätes Eintreffen am Gate bei Strecken mit zusätzlichen Kontrollen.
  • Buchung einer Abholung ausschließlich basierend auf der planmäßigen Landezeit.
  • Nicht-Einplanung von Zeit für Gepäckausgabe und Zoll nach der Ankunft.

FAQ

Was ist ein Nicht-Schengen-Flug am BER?

Es ist ein Flug zwischen BER und einem Ziel außerhalb des Schengen-Reisegebiets. Solche Flüge erfordern normalerweise eine Passkontrolle und manchmal zusätzliche Dokumentenprüfungen.

Sollte ich früher am BER für einen Nicht-Schengen-Flug eintreffen?

Ja. Nicht-Schengen-Passagiere sollten zusätzliche Zeit für Check-in, Gepäck, Sicherheitskontrolle, Passkontrolle und mögliche zusätzliche Gate-Kontrollen einplanen.

Müssen Nicht-Schengen-Passagiere am BER eine Passkontrolle durchlaufen?

In der Regel ja. Nicht-Schengen-Abflüge und -Ankünfte beinhalten normalerweise eine Passkontrolle oder Grenzüberprüfung, abhängig von der Route und den Dokumenten des Passagiers.

Welches ist der beste Transport nach einer Nicht-Schengen-Ankunft?

Bei leichtem Gepäck und direkter Strecke kann die Bahn geeignet sein. Bei Kindern, großem Gepäck, nächtlicher Ankunft oder Geschäftsreisen ist ein Taxi oder privater Transfer oft praktischer.

Planen Sie Nicht-Schengen-Flug und Transfer gemeinsam

Nicht-Schengen-Flüge am BER-Flughafen sind am einfachsten, wenn Terminal, Dokumente, Check-in, Sicherheitskontrolle, Passkontrolle, Gepäck, Zoll und Transport gemeinsam geplant werden. Für Passagiere, die eine vorhersehbare Abholung, ausreichend Gepäckplatz und eine direkte Strecke benötigen, nutzen Sie die Online-Buchung, um einen festen BER-Flughafentransfer im Voraus zu buchen.

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