Die Barrierefreiheit am Flughafen BER ist wichtig für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität, Rollstuhlnutzer, ältere Reisende, Familien, die einen Passagier unterstützen, Menschen mit vorübergehenden Verletzungen, nicht sichtbaren Behinderungen und alle, die einen ruhigeren oder stärker unterstützten Ablauf am Flughafen benötigen. Barrierefreiheit betrifft nicht nur das Terminalgebäude. Sie wirkt sich auch auf die Anreise zum Flughafen, den Check-in, die Sicherheitskontrolle, die Passkontrolle, die Gepäckausgabe, Treffpunkte und das Timing des Flughafentransfers aus.
Dieser Leitfaden zur Barrierefreiheit am Flughafen BER erklärt, was Passagiere vor der Reise über Terminal 1 oder Terminal 2 wissen sollten, wie Mobilitätsservice und Rollstuhlunterstützung in die Reise durch den Flughafen eingebunden werden können und wie Abholung oder Absetzen geplant werden sollte, wenn zusätzliche Hilfe, Gepäck, Gehzeit oder eingeschränkte Mobilität eine Rolle spielen.
Wichtig: Verfügbarkeit von Assistenz, Treffpunkte, Öffnungszeiten und Abläufe können sich je nach Flugbetrieb, Terminal, Fluggesellschaft und Bedarf des Passagiers ändern. Fordern Sie besondere Unterstützung immer frühzeitig an und prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Anweisungen der Fluggesellschaft und des Flughafens.
Barrierefreiheit am BER auf einen Blick
- Flughafen: Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt
- IATA-Code: BER
- Hauptterminals: Terminal 1 und Terminal 2
- Wichtige Unterstützung: Mobilitätsservice, Leihrollstuhl, Informationspunkte und Passagierassistenz
- Transportplanung: Terminal, Gehstrecke, Gepäck, Parken und die Wahl des Transferfahrzeugs sind wichtig
- Transfer-Tipp: Informieren Sie den Fahrer vor der Abholung über eingeschränkte Mobilität, Rollstuhlnutzung, Gepäck und den zeitlichen Ablauf der Assistenz
Was Barrierefreiheit am BER bedeutet
Barrierefreiheit am Flughafen bedeutet, dass Passagiere den Reiseablauf mit angemessener Unterstützung bewältigen können. Dazu können stufenfreie Wege, Aufzüge, barrierefreie Toiletten, Rollstuhlassistenz, Mobilitätsunterstützung, Informationspunkte, barrierefreie Parkplätze, geeignete Treffpunkte und ausreichend Zeit für die Flughafenformalitäten gehören.
Die Planung der Barrierefreiheit sollte die gesamte Reise abdecken, nicht nur das Terminal. Ein Passagier kann Hilfe vom Fahrzeug bis zum Check-in, vom Check-in zur Sicherheitskontrolle, von der Sicherheitskontrolle zum Gate, vom Flugzeug zur Gepäckausgabe oder von der Ankunft zum Abholpunkt benötigen.
Weitere Informationen zur Unterstützung von Passagieren finden Sie im Leitfaden zu den Services am Flughafen BER und im Leitfaden zu den Einrichtungen am Flughafen BER.
Mobilitätsservice am BER
Der BER bietet Mobilitätsservice für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität. Dieser kann je nach gebuchtem Bedarf und Flughafenablauf Unterstützung mit oder ohne den eigenen Rollstuhl des Passagiers umfassen.
Passagiere sollten Unterstützung frühzeitig anfordern, in der Regel über die Fluggesellschaft oder den Reiseveranstalter, und die Bestätigungsdetails griffbereit halten. Je genauer der Passagier Angaben zu Gehstrecke, Rollstuhlnutzung, Treppen, Umsetzen vom Sitz, Gepäck und Begleitbedarf macht, desto leichter lässt sich alles korrekt planen.
Leihrollstuhl am BER
Ein Leihrollstuhl kann für Passagiere nützlich sein, die innerhalb des Flughafens Unterstützung auf kurzen Strecken benötigen. Leihrollstühle können je nach Verfügbarkeit und aktuellen Flughafenregeln zwischen Terminalbereichen, Check-in, Sicherheitskontrolle, Gate, Ankunftsbereich oder Servicepunkten helfen.
Ein Leihrollstuhl ist nicht dasselbe wie eine vollständige betreute Reise. Benötigt der Passagier durchgehende Unterstützung, Hilfe bei den Formalitäten, beim Einsteigen oder von der Ankunft bis zur Abholung, können Mobilitätsservice oder über die Fluggesellschaft angeforderte Assistenz geeigneter sein.
Barrierefreiheit in Terminal 1
Terminal 1 ist für viele Einrichtungen und Services am BER der wichtigste Orientierungspunkt. Es verbindet Check-in, Abflug, Ankunft, Zugang zum öffentlichen Verkehr, Parken, Servicepunkte und die Ebene des Bahnhofs.
Für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität sollte die Planung für Terminal 1 den genauen Eingang, den Check-in-Bereich, den Treffpunkt für Assistenz, den Aufzugszugang, den Ablauf der Sicherheitskontrolle, die Gehstrecke zum Gate und den Gepäckplan umfassen. Wenn ein Fahrer einen Passagier absetzt, stimmen Sie den praktischen Absetzpunkt ab und planen Sie Zeit für Assistenz ein.
Zur Orientierung in Terminal 1 siehe Leitfaden zu Terminal 1 am Flughafen BER.
Barrierefreiheit in Terminal 2
Terminal 2 ist von Terminal 1 aus zu Fuß erreichbar. Diese Verbindung ist für viele Passagiere gut zu bewältigen, kann jedoch für Personen mit eingeschränkter Mobilität, schwerem Gepäck, Kindern, ältere Passagiere oder bei knappem Abflug wichtig sein.
Wenn der Flug über Terminal 2 geht, prüfen Sie, ob der Passagier einen Rollstuhl, Assistenz, zusätzliche Gehzeit oder einen anderen Transferplan benötigt. Passagiere von Terminal 2 müssen möglicherweise auch den Zugang zu Einrichtungen in Terminal 1, zum Bahnhof oder zu Abholbereichen berücksichtigen.
Zur Orientierung in Terminal 2 siehe Leitfaden zu Terminal 2 am Flughafen BER und BER Terminal 1 vs. Terminal 2.
Barrierefreie Ankunft am BER
Die Planung einer barrierefreien Ankunft beginnt, bevor das Flugzeug landet. Passagiere benötigen möglicherweise Assistenz ab dem Flugzeug, Unterstützung bei der Grenzkontrolle, Hilfe beim Erreichen der Gepäckausgabe, Unterstützung mit Mobilitätshilfen oder ausreichend Zeit, um den öffentlichen Ankunftsbereich zu erreichen.
Wenn jemand den Passagier abholt, sollte die Landezeit nicht als exakte Treffzeit verwendet werden. Assistenz, Gepäck, Passkontrolle und der Weg zum Abholpunkt können nach der Flugankunft zusätzliche Zeit beanspruchen.
Informationen zum Timing bei der Ankunft finden Sie im Leitfaden zu Ankünften am Flughafen BER, im Leitfaden zur Gepäckausgabe am Flughafen BER und unter Transfer vom Flughafen BER.
Barrierefreier Abflug vom BER
Die Planung eines barrierefreien Abflugs sollte den Transport zum Terminal, das Ausladen, den Treffpunkt für Assistenz, Check-in, Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrolle, gegebenenfalls Passkontrolle und das Boarding umfassen. Passagiere, die Assistenz benötigen, sollten einen größeren Zeitpuffer einplanen als Passagiere, die nur mit Handgepäck schnell unterwegs sein können.
Die Regeln der Fluggesellschaft für Check-in und Boarding bleiben weiterhin wichtig. Assistenz ersetzt nicht die Notwendigkeit, rechtzeitig anzukommen. Sie bedeutet lediglich, dass die Reise des Passagiers mit der richtigen Unterstützung und ausreichend Zeit geplant werden sollte.
Informationen zum Timing beim Abflug finden Sie im Leitfaden zu Abflügen am Flughafen BER, im Leitfaden zum Check-in am Flughafen BER und unter Transfer zum Flughafen BER.
Sicherheitskontrolle und Barrierefreiheit
Die Sicherheitskontrolle kann für Passagiere mit Mobilitätshilfen, medizinischen Geräten, Medikamenten, Assistenzbedarf oder zusätzlichem Handgepäck länger dauern. Passagiere sollten Dokumente, medizinische Gegenstände und elektronische Geräte so vorbereiten, dass der Ablauf einfacher wird.
Wenn der Passagier einen Rollstuhl oder eine Mobilitätshilfe nutzt, sollte er den Anweisungen des Assistenzpersonals und der Sicherheitskräfte folgen. Zusätzliche Zeit ist besonders in Stoßzeiten oder bei internationalen Abflügen wichtig.
Informationen zur Planung der Sicherheitskontrolle finden Sie unter Sicherheitskontrolle am Flughafen BER.
Passkontrolle und Barrierefreiheit
Reisen außerhalb des Schengen-Raums können eine Passkontrolle erfordern. Für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität kann dies zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen und eine Abstimmung mit dem Assistenzpersonal erfordern. Auch Verfahren im Zusammenhang mit EES und ETIAS können die Planung von Reisen außerhalb der EU beeinflussen.
Barrierefreies Reisen sollte gegebenenfalls die Zeit für die Grenzkontrolle einbeziehen. Planen Sie Abholung oder Ankunft am Gate nicht nur anhand der planmäßigen Flugzeit.
Informationen zur Planung an der Grenze finden Sie unter Passkontrolle am Flughafen BER und EES und ETIAS am Flughafen BER.
Zoll und barrierefreies Reisen
Der Zoll kann für Passagiere relevant sein, die von außerhalb der Europäischen Union ankommen, mit hochwertigen Waren reisen, medizinische Geräte oder Hilfsmittel mitführen oder Gegenstände dabeihaben, die Dokumente erfordern.
Wenn der Passagier eingeschränkte Mobilität hat und zudem Unterstützung beim Zoll benötigt, planen Sie nach der Gepäckausgabe zusätzliche Zeit ein. Bewahren Sie Quittungen, medizinische Unterlagen und Gepäckdetails griffbereit auf, bis der Ankunftsprozess abgeschlossen ist.
Informationen zur Zollplanung finden Sie im Leitfaden zum Zoll am Flughafen BER.
Gepäck und Mobilitätshilfen
Die Gepäckplanung ist besonders wichtig für barrierefreies Reisen. Passagiere können mit einem Rollstuhl, einer Gehhilfe, einem Elektromobil, medizinischer Ausrüstung, zusätzlichen Taschen, Medikamenten, sauerstoffbezogenen Dokumenten oder speziellen Sitzhilfen reisen.
Die Regeln der Fluggesellschaft sind wichtig. Passagiere sollten prüfen, wie ihre Mobilitätshilfe behandelt wird, ob sie bis zum Gate genutzt werden kann, wie Batterien oder medizinische Geräte behandelt werden und wo sie nach der Ankunft zurückgegeben wird.
Informationen zu Gepäckproblemen finden Sie im Leitfaden zu verlorenem Gepäck am Flughafen BER.
Barrierefreies Parken und Absetzen
Parken und Absetzen sollten an der tatsächlichen Mobilität des Passagiers ausgerichtet werden. Eine kurze Gehstrecke kann für manche Passagiere dennoch zu weit sein, besonders mit Gepäck oder bei schlechtem Wetter.
Wenn ein Passagier ab dem Fahrzeug Assistenz benötigt, sollte der Fahrer dies vor der Ankunft wissen. Planen Sie bei Abflügen Zeit zum Ausladen, zum Finden der Assistenz und zum Erreichen des Check-ins ein. Fahren Sie bei Ankünften nicht zu früh auf den Parkplatz, bevor der Passagier bereit zum Treffen ist.
Informationen zur Parkplanung finden Sie im Leitfaden zum Parken am Flughafen BER.
Öffentlicher Verkehr und Barrierefreiheit
Der Bahnhof BER befindet sich unter Terminal 1. Öffentliche Verkehrsmittel können nützlich sein, doch Passagiere mit eingeschränkter Mobilität sollten Aufzüge, Gehstrecke, Gepäck, Zugang zum Bahnsteig, Taktung und die Verbindung zwischen Terminal 1 und Terminal 2 berücksichtigen.
Wenn öffentliche Verkehrsmittel zu viel Gehen, Warten oder Unsicherheit bedeuten, kann ein direkter Transfer einfacher sein. Dies ist besonders relevant für Rollstuhlnutzer, ältere Passagiere, Familien, Ankünfte spät in der Nacht oder Reisende mit medizinischer Ausrüstung.
Informationen zur Orientierung bei der Bahn finden Sie im Leitfaden zum Bahnhof am Flughafen BER.
Barrierefreie Flughafenabholung
Eine barrierefreie Abholung vom BER sollte auf der tatsächlichen Ausgangszeit beruhen, nicht auf der Landezeit. Der Passagier benötigt möglicherweise Assistenz ab dem Flugzeug, Hilfe beim Gepäck, Grenzkontrolle, Zoll, einen Rückgabepunkt für Rollstühle oder einen langsameren Weg zum Treffbereich.
Geben Sie bei der Buchung der Abholung die Flugnummer, die Telefonnummer des Passagiers, das Terminal, sofern bekannt, Gepäckdetails, Mobilitätsbedarf und an, ob der Passagier zum Fahrzeug gehen kann. Wenn ein rollstuhlgerechtes oder größeres Fahrzeug benötigt wird, erwähnen Sie dies vor der Reise eindeutig.
Informationen zum Flughafentransfer bei Abholung finden Sie unter Flughafentransfers vom Flughafen BER und Transfer vom Flughafen BER.
Barrierefreies Absetzen am Flughafen
Das barrierefreie Absetzen am BER sollte mit den Check-in- und Assistenzanweisungen der Fluggesellschaft beginnen. Die Abholzeit sollte Fahrzeit, Ausladen, Treffen mit der Assistenz, Check-in, Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrolle und den Weg zum Gate umfassen.
Wenn der Passagier vom Fahrzeug in das Terminal Hilfe benötigt, teilen Sie dies vor dem Transfer mit. Nicht jedes Fahrzeug oder jede Fahrerorganisation ist für jeden Mobilitätsbedarf geeignet, daher sind Details wichtig.
Nicht sichtbare Behinderungen und unsichtbare Bedürfnisse
Barrierefreiheit ist nicht immer sichtbar. Manche Passagiere benötigen aufgrund nicht sichtbarer Behinderungen, Krankheit, Angstzuständen, sensorischer Bedürfnisse oder kognitiver Einschränkungen mehr Zeit, weniger Stress, klarere Anweisungen, Unterstützung bei der Orientierung, Hilfe während der Sicherheitskontrolle oder einen ruhigeren Ablauf.
Passagiere sollten Unterstützung frühzeitig anfordern und praktische Bedürfnisse klar kommunizieren. Ein guter Plan kann Stress reduzieren und Verwirrung in letzter Minute beim Check-in, bei der Sicherheitskontrolle oder beim Boarding vermeiden.
Familien, die Passagiere unterstützen
Familienmitglieder helfen oft älteren Passagieren, Kindern, behinderten Angehörigen oder Reisenden mit vorübergehenden Verletzungen. Dies kann den Flughafenablauf verlangsamen, insbesondere mit Gepäck, Kinderwagen, Rollstühlen oder medizinischer Ausrüstung.
Planen Sie, wer die Dokumente und das Gepäck übernimmt, wer mit dem Assistenzpersonal spricht und wer den Fahrer kontaktiert. Klare Aufgaben helfen, Verzögerungen beim Check-in, bei der Sicherheitskontrolle und bei der Abholung nach der Ankunft zu vermeiden.
Barrierefreie Ankünfte spät in der Nacht
Ankünfte spät in der Nacht können für Passagiere, die Unterstützung bei der Barrierefreiheit benötigen, schwieriger sein. Der Passagier kann müde sein, Services können eingeschränkter sein und die Weiterreise kann weniger bequem sein.
Halten Sie bei später Ankunft den Telefonakku verfügbar, teilen Sie die Flugnummer mit und informieren Sie den Fahrer nach Assistenz, Gepäck und Grenzkontrollen. Vereinbaren Sie keine exakte Treffzeit, bevor der Passagier bereit ist, den Flughafen zu verlassen.
Informationen zur Planung spät in der Nacht finden Sie unter Ankunft spät in der Nacht am Flughafen BER.
Barrierefreies Reisen bei Verspätungen und Annullierungen
Verspätungen und Annullierungen sind schwieriger, wenn Assistenz benötigt wird. Ein Passagier muss möglicherweise länger warten, zu einem anderen Gate gehen, umbuchen, Gepäck abholen, ein Hotel organisieren oder vom Flughafen zurückkehren.
Wenn sich ein Flug ändert, kontaktieren Sie die Fluggesellschaft und aktualisieren Sie die Assistenz- und Transfervereinbarungen. Halten Sie medizinische Gegenstände, Medikamente, Ladegeräte und wichtige Dokumente während der Störung griffbereit.
Informationen zur Planung bei Störungen finden Sie im Leitfaden zu Flugverspätungen am Flughafen BER und im Leitfaden zu Flugannullierungen am Flughafen BER.
Barrierefreie Hotels in der Nähe des BER
Flughafenhotels können Passagieren bei frühen Abflügen, späten Ankünften oder langen Wartezeiten helfen. Der Bedarf an Barrierefreiheit sollte jedoch vor der Buchung geprüft werden: Zimmerzugang, Aufzüge, Ausstattung des Badezimmers, Entfernung zum Terminal, Transferweg und Gepäckhandling.
Wenn der Passagier einen stufenfreien Weg oder ein rollstuhlgerechtes Zimmer benötigt, bestätigen Sie die Details vor der Reise direkt und planen Sie zusätzliche Zeit zwischen Hotel, Terminal und Flugablauf ein.
Informationen zur Hotelplanung finden Sie im Leitfaden zu Hotels am Flughafen BER.
Öffnungszeiten und Barrierefreiheit
Die Planung der Barrierefreiheit wird auch von Öffnungszeiten und Flugbetrieb beeinflusst. Manche Services hängen von der Tageszeit, dem Terminal oder dem Flugplan ab. Frühe Abflüge und späte Ankünfte erfordern besondere Aufmerksamkeit, da möglicherweise weniger Alternativen verfügbar sind.
Bereiten Sie wichtige Dinge vor der Ankunft am BER vor: Medikamente, Dokumente, Informationen zu Mobilitätshilfen, Telefonladegerät, Snacks, Wasser, wo erlaubt, sowie Kontaktdaten für Fluggesellschaft, Assistenz und Transfer.
Informationen zur Zeitplanung finden Sie im Leitfaden zu den Öffnungszeiten am Flughafen BER.
Was Sie Ihrer Fluggesellschaft mitteilen sollten
- Ob der Passagier kurze oder lange Strecken gehen kann.
- Ob ein Rollstuhl oder eine Mobilitätshilfe genutzt wird.
- Ob Assistenz vom Check-in bis zum Boarding benötigt wird.
- Ob nach der Ankunft Hilfe bis zur Gepäckausgabe oder zum Ausgang benötigt wird.
- Ob medizinische Ausrüstung, Batterien oder besondere Geräte mitgeführt werden.
- Ob der Passagier bei der Sicherheitskontrolle oder beim Boarding zusätzliche Zeit benötigt.
Was Sie Ihrem Transferanbieter mitteilen sollten
- Vollständige Flugnummer.
- Terminal, sofern bekannt.
- Telefonnummer des Passagiers.
- Ob der Passagier zum Fahrzeug gehen kann.
- Details zu Rollstuhl, Gehhilfe oder Mobilitätshilfe.
- Anzahl und Größe der Koffer.
- Ob Assistenz die Abholung nach der Landung verzögern kann.
- Zieladresse und Details zu einem barrierefreien Eingang.
Häufige Fehler bei der Barrierefreiheit am BER
- Assistenz zu spät anfordern.
- Die Landezeit als exakte Abholzeit verwenden.
- Nicht prüfen, ob der Flug Terminal 1 oder Terminal 2 nutzt.
- Die Gehzeit zwischen Terminalbereichen vergessen.
- Den Fahrer nicht über Rollstuhl- oder Mobilitätsbedarf informieren.
- Ein Fahrzeug ohne ausreichend Platz für Gepäck oder Mobilitätshilfen wählen.
- Medizinische Ausrüstung oder Batterieinformationen nicht für die Prüfungen der Fluggesellschaft vorbereiten.
- Zusätzliche Zeit für Sicherheitskontrolle, Passkontrolle, Gepäck und Zoll ignorieren.
Checkliste zur Barrierefreiheit am BER
- Assistenz bei der Fluggesellschaft oder beim Mobilitätsservice frühzeitig anfordern.
- Terminal 1 oder Terminal 2 bestätigen.
- Prüfen, wo die Assistenz am Flughafen beginnt.
- Zusätzliche Zeit für Check-in, Sicherheitskontrolle und Boarding einplanen.
- Dokumente für Mobilitätshilfen oder medizinische Geräte vorbereiten.
- Medikamente und wichtige Dinge griffbereit halten.
- Den Fahrer über eingeschränkte Mobilität und Gepäckbedarf informieren.
- Nach der Ankunft ein realistisches Abholzeitfenster nutzen, nicht nur die Landezeit.
FAQ
Bietet der Flughafen BER Unterstützung bei eingeschränkter Mobilität?
Ja. Der BER bietet Mobilitätsservice für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität. Passagiere sollten Unterstützung frühzeitig anfordern und den Anweisungen der Fluggesellschaft und des Flughafens folgen.
Kann ich am BER einen Rollstuhl ausleihen?
Leihrollstühle sind an Stationen in Terminal 1 und Terminal 2 verfügbar, solange der Vorrat reicht. Passagiere, die umfassendere Unterstützung benötigen, sollten Mobilitätsservice oder Assistenz über die Fluggesellschaft organisieren.
Liegt Terminal 2 nahe bei Terminal 1?
Ja. Terminal 2 ist von Terminal 1 aus zu Fuß erreichbar, doch Passagiere mit eingeschränkter Mobilität sollten dennoch zusätzliche Zeit einplanen oder Unterstützung anfordern, wenn der Weg schwierig ist.
Sollte die Abholung auf der Landezeit basieren?
Nein. Bei einer barrierefreien Abholung sollten Assistenz, Aussteigen, gegebenenfalls Passkontrolle, Gepäckausgabe, Zoll und der Weg zum Treffpunkt berücksichtigt werden.
Was sollte ich bei der Buchung eines Transfers angeben?
Geben Sie Flugnummer, Terminal, Telefonnummer des Passagiers, Gepäckdetails, Informationen zu Rollstuhl oder Mobilitätshilfe sowie an, ob der Passagier zum Fahrzeug gehen kann.
Planen Sie Ihren barrierefreien BER-Transfer
Barrierefreies Reisen zum Flughafen funktioniert am besten, wenn Assistenz, Terminal, Gepäck, Zeitplanung und Fahrzeugwahl gemeinsam geplant werden. Für die Abholung oder das Absetzen am BER bei eingeschränkter Mobilität, Rollstuhlbedarf, zusätzlichem Gepäck oder besonderer Passagierunterstützung nutzen Sie die Online-Buchung, um Strecke, Fahrzeug und Abholdetails im Voraus zu organisieren.